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Diskussionsbeitrag No. 0004:

Name: Daniel Reuber, Heinsberg
E-Mail: danielreuber@gmx.de
Thema: Re: Lernbehinderung, was ist das?

Niemand bestreitet, dass mit einer Verbesserung des sozialen Umfeldes der Schüler auch an unseren LB-Sonderschulen erfolgreicher gearbeitet werden könnte. Auf die Problematik des hohen Anteiles von Schülerinnen und Schülern ausländischer Mitbürger mit minimalem Eingliederungswillen gerade in dieser Sonderschulform darf ich verweisen.

Als Vater von vier Kindern, heute erwachsen, von denen drei völlig unproblematisch Schule und Studium hinter sich gebracht haben, einer allerdings dann als Lernbehinderter die Sonderschule absolviert hat, frage ich mich, was denn bei meinem „Sonderschüler“ das soziale Umfeld mit seiner Lernbehinderung zu tun hatte. Muss ich jetzt in eine Selbsterfahrungsgruppe? Habe ich vielleicht meine Erbanlagen manipuliert? Meine Meinung ist, dass sich in der von meinem Kind besuchten Förderschule die Sonderpädagogik mit der Sozialpädagogik sinnvoll ergänzt haben. Vor allem das Bemühen, auf die spezifischen Bedürfnisse des Kindes einzugehen, war die Grundlage für so manches Erfolgserlebnis.

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