Das Aktionsbündnis Schule ist ein Zusammenschluss von Elternorganisationen, Lehrerverbänden und Organisationen aus dem Hochschulbereich. ABS ist die Abkürzung, so wie bei Antiblockiersystem. Das Bündnis ist ein Sicherheitssystem zum Gegensteuern, um die Schulüolitik in NRW auf Qualitätskurs zu halten.
14 Organisationen gehören dem Bündnis bereits an, die eines gemeinsam haben Sie sorgen sich um die Qualität unserer Schulen Denn heimlich, still und leise soll über die Schulaufsicht und über eine sogenannte Verbundschul-Lösung die Einheitsschule eingeführt werden. Das sieht dann so aus: Einheitsschulaufsicht, Einheitsschule und Einheitslehrerausbildung bis Klasse 10 und das Einheitsfach „Naturwissenschaft“. Hinzu kommen noch Vereinheitlichungstendenzen im Rahmen der Schulzeitverkürzung bis zur Klasse 10.
Uns hat man in der Schule beigebracht, dass die Verfassung das höchste Gut einer demokratischen Gesellschaft ist. In § 10 Abs. 1 unserer Landesverfassung ist das gegliederte Schulwesen festgeschrieben. Wer das ändern will, der möge es sagen, klar und offen.
In Sachen Änderung der Schulaufsicht haben wir prominente Unterstützer. Die ehemalige Schulministerin Gabriele Behler SPD-MdL gibt es ihrem Fraktionsvorsitzenden schriftlich. Sie kritisiert den beratenen Änderungsantrag zum Schulgesetz NRW, der das Ende einer staatlichen Schulaufsicht einläutet, in vier Punkten. 1. Er konterkariert eine qualitätsorientierte Entwicklung des Bildungssystems, 2. seine Umsetzung birgt die Gefahr einer erheblichen lokalen Politisierung der Schule, 3. er schränkt die notwendige und richtige Selbständigkeit von Schulen ein, und 4. knappe staatliche Ressourcen werden verzettelt, unwirtschaftlich eingesetzt, und die Kosten werden deutlich erhöht. Soweit Frau Behler.
Wir meinen, es gibt in der Schule Baustellen genug, auf der wir sinnvolle Arbeit leisten können. Da ist der Unterrichtsausfall. Ein Ärgernis für Schuler/Innen und Eltern. Und das ist bei der Vorgabe zentraler Abschlussprüfungen sogar ein Skandal. Für uns hat Priorität, dass der Anspruch auf Unterricht eingelöst wird. Oder wo bleiben die Unterstützungsmaßnahmen für schwächere und auch leistungsstärkere Schüler/Innen? Mit großem logistischen und zeitlichem Aufwand werden Lernstandserhebungen durchgeführt, die Lern- und Förderempfehlungen aussprechen. Die Empfehlungen bleiben was sie sind, Empfehlungen. Die Antwort der Politik lautet: Versetzung auf Probe. Das können wir so nicht hinnehmen.
Darum gehören wir dem Aktionsbündnis Schule an. Unsere Landesvorsitzende Karoline Pinkert vertritt die Interessen unserer Kinder in den Schulen für Lernbehinderte und den Förderschulen auf Podiumsdiskussionen und Pressekonferenzen.
Wenn auch Sie Lust auf Mehr haben: www.aktionsbuendnis-schule.de
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