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Nachricht No. 164 von Mittwoch, 7. Februar 2007:

LERNEN FÖRDERN e.V. Münster

Modellprojekt ausgezeichnet

Unser Mitglied LERNEN FÖRDERN e.V., Münster, hat ein Projekt ''Kooperative alternierende Verbundausbildung'' ins Leben gerufen. Dieses Projekt wurde vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zum Projekt des Monats ausgewählt.

Lernen Fördern e.V. Münster hat sich in 2005 und 2006 mit jeweils 6 Verbundausbildungsplätzen für Rehabilitanden an den Projektaufrufen ''Innovative Modellprojekte für besonmdere Zielgruppen'' des MAGS beteiligt und konnte beide Projekte umsetzen. Aufgrund des innovativen Gehalts der Konzeption und der guten Projektergebnisse (11 Azubi sind noch in der Ausbildung, die ersten gehen im Sommer 2007 in die Prüfung, nur eine Auszubildende musste aus gesundheitlichen Gründen die Ausbildung vorzeitig beenden)hat das MAGS zusammen mit der Gesellschaft für innovative Beschäftigung die ''kooperative alternierende Verbundausbildung'' zum
Projekt des Monats ausgewählt.

Das Projekt ist wie folgt gegliedert: Lernort 1 ist der Verein LERNEN FÖRDERN e.V. als Ausbilder. Der Verein sorgt für die Koordination der Ausbildung und die ergänzende Vermittlung von Ausbildungsinhalten unter Einsatz der Projektmethode.
Lernort 2 ist ein Kooperationsbetrieb (anerkannter Ausbildungsbetrieb). Hier erfolgt die Vermittlung berufspraktischer Ausbildungsinhalte.
Lernsort 3 ist das Berufskolleg. Hier werden die fachtheoretischen Ausbildungsinhalte vermittelt.
Zwischen den Lernorten 1 und 2 besteht ein Kooperationsvertrag, damit die rechtlichen Verpflichtungen eingehalten werden.
Der Verein LERNEN FÖRDERN e.V. fördert seit 20 Jahren Jugendliche in berufsvorbereitenden , ausbildungsbegleitenden und rehaspezifischen Maßnahmen, um den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Aus der langjährigen Arbeit des Vereins wird deutlich, dass insbesondere die Zielgruppe der behinderten Menschen integrative Hilfen benötigt, um den Weg in die betriebliche Erstausbildung zu schaffen.Viele Betriebe sehen sich kaum in der Lage, die Verantwortung für eine behindertengerechte Ausbildung zu übernehmen, zumal für die Betriebe nicht abschätzbar ist, inwieweit der Integrationsprozess gelingt. Gegenüber Praktika oder auch Kooperationen im Rahmen von Verbundausbildungen zeigen sie sich jedoch offen.
Ein hervorragendes Projekt und eine verdiente Auszeichnung.


 

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