''Und wir wollen, dass die Klassen in Zukunft kleiner werden. So stärken wir die individuelle Förderung. Sie ist der Schlüssel zum schulischen Erfolg. Wir wollen maximale Klassengrößen von 25 Schülern in Grund- und Hauptschulen und 28 in Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien erreichen. .... -denn gerade in den Grund- und Hauptschulen sind kleine Klassen besonders wichtig.'' (Herr DR. Rüttgers) Wir haben darauf geantwortet:
KLeinere Klassen auch an Förderschulen Lernen erforderlich
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Rüttgers,
der Tagespresse entnehmen wir, dass Sie in einer Regierungserklärung auf die Notwendigkeit kleinerer Klassen besonders an Grund- und Hauptschulen verwiesen haben. Wir teilen Ihre Meinung voll und ganz und möchten Sie unterstützen, kann individuelle Förderung doch nur in einem Bereich, in dem persönliche Beziehungen aufgebaut werden können, gelingen und nicht im ''Massenbetrieb''.
Leider finden wir keine Aussage über die Klassengröße an Förderschulen Lernen. Auch hier sind die Klassen derzeit noch viel zu groß. Die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogfischem Förderbedarf bedürfen einer besonders intensiven individuellen Förderung, damit ihre Bildung erfolgreich verläuft, ihre Chancen verbessert werden und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gesicherter ist.
Wir bitten Sie deshalb als Elternverband, der die Interessen von jungen Menscvhen mit Lernbehinderung vertritt, auch die Förderschulen Lernen in Ihre Pläne zur Verkleinerung der Klassen einzubeziehen.
Mit freundlichen Grüßen K.Pinkert, Vorsitzende
|