Die Industrie- und Handelskammer Siegen bietet Hauptschülern ein Jahr Zusatzunterricht - und die Aussicht auf eine Lehre, so ist es zu lesen in der Westfälischen Rundschau vom 16.03.2010. Im Zusammenhang dazu finden Sie einen interessanten Artikel unter: www.ihk-siegen.de/presse/aktuelle-pressemeldungen.html Den Zeitungsartikel geben wir im Folgenden wieder.
Die Bereitschaft zu büffeln ist vorhanden, wenn die praktischen Hilfen und die notwendige Unterstützung auch wirklich Aussicht auf einen erfolgreichen Abschluss haben und zur Erlangung eines Ausbildungsplatzes führen. Wichtig: Ein offenes Ohr für alle Nöte in der Schule oder im Privatleben der Projektteilnehmer. Maßgeblich bei der praktischen intensiven Förderung war und ist der IHK-Chef Herr Gräbener. ''Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, diese Kinder zu fördern und zu fordern.'' Mittelständler finanzieren das Projekt, ebenso Stiftungen, Gewerkschaften, der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Bundesagentur für Arbeit. Der Einsatz für drei Jahre: 1,4 Millionen Euro für etwa 100 Teilnehmer. Der Lohn: 80 - 90 % der Teilnehmer finden nach dem Schulabschluss eine Lehrstelle. Dieses Projekt ist es wert, bundesweit als positives Beispiel zu dienen.
Das investierte Geld ist absolut gut in die Zukunft der Kinder angelegt, die nicht die biologische Gabe des überdurchschnittlich begabten Kindes mit in die Wiege gelegt bekommen haben, aber trotzdem durch Fleiß, Ausdauer und Pünktlichkeit mittels fachlicher Förderung einen sicheren Platz in der von oftmals übermäßigem Leistungsdruck geprägten Gesellschaft gefunden haben. Es täte den Schulen gut, den Lehrplan mehr auf das praktische Fachwissen und die täglichen Anforderungen an das praktische Leben vorzubereiten, als mit zu viel theoretischem Wissen die Gehirnzellen zu strapazieren. Praktische Beispiele dazu gibt es genügend.
Wir danken Herrn Klaus Peter Heuer für die Übermittlung dieser Nachricht.
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